Jugendgemeinderat Andreas Hueber, MSc informiert über die Jugendarbeit in Felixdorf

Am Mittwoch, 10. Oktober 2018 feiert die Jungendarbeit in Felixdorf ihren 5. Jahrestag. Diesen Anlass möchte ich als Jugendgemeinderat der Marktgemeinde Felixdorf zum Anlass nehmen um Sie liebe Felixdorfer/innen ein wenig über die Jugendarbeit in unserem Ort zu informieren.

 

Bei der Erstellung unseres Wahlprogrammes für die Gemeinderatswahl 2010 haben wir, die SPÖ Felixdorf, im Jahr 2009 einen Fragebogen an alle Haushalte ausgesendet bei dem wir unglaubliche 900 Stück als Rücklauf erhalten haben. Daraus ist, als eines der wichtigsten Anliegen der Bevölkerung, die Schaffung eines Jugendtreffs und Räumlichkeiten für junge Leute, hervorgegangen. Aus diesem Grund wurde im Jahre 2010 vom damals neu gewählten Bürgermeister Walter Kahrer ein Ausschuss für Jugendangelegenheiten gegründet, dem ich als Jugendgemeinderat angehörte. In diesem Ausschuss wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein menschen.leben und ihrer Initiative Jugendarbeit07 ein Konzept der aufsuchenden Jugendarbeit in Felixdorf erarbeitet und die Einrichtung eines Jugendtreffs am Areal der ehemaligen Pottendorfer Fabrik, das wir für diesen Zweck angemietet haben, beschlossen

 

Unser Hauptanliegen war es in Zusammenarbeit mit professionellen Sozialarbeitern auch jene Jugendliche zu erreichen, die nicht Teil des Felixdorfer Vereinslebens und der aktiven Dorfgemeinschaft sind, auch jenen Jugendlichen ein Anlaufstelle zu bieten, die mit familiären Problemen, Arbeitslosigkeit, Perspektivenlosigkeit, schulischen Schwierigkeiten, Suchtgiften und vielem mehr zu kämpfen haben. Um diesen jungen Leuten zu helfen, bedarf es jedoch einem professionellen Umfeld. Dabei haben wir ein zweistufiges Konzept erarbeitet.

 

1. mobile, aufsuchende Jugendarbeit

 

Das Team wartet nicht im Büro auf Jugendliche, sondern geht auf die Straße, in die Parks, in Jugendlokale und auf Events, um sie und ihre Wünsche, Fragen und Anliegen kennen zu lernen. Damit soll die jugendliche Straßenszene in Felixdorf kennen gelernt werden. Es kann langsam mit den Kids völlig zwanglos und ungebunden ein Kontakt aufgebaut werden.

 

Die aufsuchende Arbeit findet jeden Freitag durch Sozialarbeiter mit ihrem roten Jugendarbeit07–Bus statt und sind sehr häufig bei Schulschluss vor den Schulen mit Getränken, Spielen und vielem mehr anzutreffen. Aber auch an anderen Plätzen an denen Jugendliche sich gerne aufhalten, sind sie vor Ort.

 

2. Betrieb des Jugendcafes

 

Als zweite Stufe wurde die Einrichtung des Jugendcafes in der Enzianastrasse 12, 2603 Felixdorf beschlossen. Sobald auf der Straße Vertrauen mit den Jugendarbeitern aufgebaut wurde, können sich die Jugendlichen hier jeden Mittwoch von 15:00 – 19:00 betreut zurückziehen. Dort gibt es Angebote an Spielen, eine Küche, regelmäßige Programme, wie gemeinsames Film schauen, Kochen sowie inhaltliche Auseinandersetzung mit Themen wie z.B. Vandalismus. Die Jugendlichen können dort einfach Zeit verbringen oder sich den dort anwesenden Sozialarbeitern bei persönlichen Problemen und Schwierigkeiten anvertrauen, von denen Sie dann Unterstützung bekommen.

 

Die Gemeinde Felixdorf erhält jedes Jahr einen Bericht über die Aktionen, Themen und Vorgänge, die sich im Zuge der Jugendarbeit zugetragen haben.

 

Dass wir heuer bereits auf 5 Jahre Jugendarbeit in Felixdorf zurückblicken, erfreut mich als Jugendgemeinderat ganz besonders. Es handelt sich dabei um einen langsamen stetigen Prozess den wir gemeinsam mit unseren professionellen Partner gehen müssen um ein Vertrauen zu den Jugendlichen aufzubauen. Die Investitionen, die wir in dieses Projekt stecken sind jeden Euro wert, weil es uns damit gelingt auch Jugendlichen eine Anlaufstelle zu bieten, die in unserer Dorfgemeinschaft nicht fest verankert sind.

 

Abschließend möchte ich darauf hinweisen, die Räumlichkeiten des Jugendcafes und die Angebote der Jugendarbeiter stehen jedem Jugendlichen unentgeltlich zur Verfügung. Die Kosten dafür übernimmt unter Förderung des Land Niederösterreichs die Gemeinde Felixdorf und betragen ca. 50 000€ im Jahr. Es handelt sich ein jedoch um eine Summe die der Bürgermeister Walter Kahrer und ich als Jugendgemeinderat gerne in unsere Gesellschaft investieren.

 

Euer Jugendgemeinderat

 

Andreas Hueber, MSc

 


Zivilschutzbeauftragter GR Roman Kahrer informiert über den Zivilschutz-Probealarm

Liebe Felixdorfer/innen, als Zivilschutzbeauftragter der Marktgemeinde Felixdorf ist es meine Aufgabe Sie über den anstehenden Zivilschutz-Probealarm in Kenntnis zu setzen. Am Samstag, 6. Oktober 2018 kommt es zwischen 12:00 und 12:45 österreichweit zu einem Zivilschutz-Probealarm.

 

Mit mehr als 8000 Sirenen, sowie über KATWARN (Warnungen für mobile Endgeräte) kann die Bevölkerung im Katastrophenfall gewarnt und alarmiert werden. Um Sie mit diesen Signalen vertraut zu machen und gleichzeitig die Funktion und Reichweite der Sirenen zu testen, wird einmal jährlich von der Bundeswarnzentrale im Bundesministerium für Inneres mit den Ämtern der Landesregierungen ein österreichweiter Zivilschutz-Probealarm durchgeführt.

 

Die Sirenen Signale und ihre Bedeutungen sind vom Zivilschutzverband im folgenden Merkblatt sehr gut zusammengefasst:

 

 

Auch wenn wir natürlich hoffen, dass die Sirenen bei uns nie im Ernstfall heulen, ist es sehr wichtig, dass wir uns regelmäßig mit dieser Thematik auseinandersetzen. Daher lautet mein Appell an Sie, dass Sie sich am Samstag bewusst mit den Probesignalen auseinandersetzen, studieren Sie die Grafik, stoppen Sie die Zeit der Töne. Nur so können wir im Notfall richtig und rasch reagieren.

 

Euer Zivilschutzbeauftragter der Marktgemeinde Felixdorf

 

GR Roman Kahrer

 


Bürgermeister Walter Kahrer über politische Werbung in Felixdorf

 

Liebe Felixdorfer und Felixdorferinnen,

 

als Bürgermeister und jahrelanger Mandatar der SPÖ Felixdorf weiß ich natürlich um die Notwendigkeit, dass man als politische Kraft in Felixdorf seine Anliegen und Inhalte der Bevölkerung näherbringen möchte. Man muss am Ende Tages schließlich Rechenschaft für seine Leistungen ablegen und sich einer Wahl stellen. Das Buhlen um Wählerstimmen, die Präsentation der eigenen Partei, die Öffentlichkeitsarbeit ist natürlich ein ganz natürlicher Prozess in unserer demokratischen Gesellschaft. Deshalb bin ich besonders stolz darauf, dass seit Jahrzehnten unter den Parteien eine Vereinbarung gelebt wird, die auf unangebrachte Auswüchse an politischer Werbung im eigenen Ort verzichtet. Dazu zählen die hässlichen und für die Sicherheit im Straßenverkehr bedenklichen Plakate am Straßenrand, sowie die übergroßen Plakatständer, die besonders in Zeiten des Intensivwahlkampfes in unserem Land unkontrollierte Auswüchse annehmen. Selbst als im vergangenen Landtagswahlkampf eine Plakatwand von der SPÖ Niederösterreich am Hauptplatz aufgestellt wurde, habe ich diese von unseren Bauhofmitarbeitern entfernen lassen. Mir persönlich ist diese verlässliche und langjährige Vereinbarung zwischen den politischen Parteien als Bürgermeister besonders wichtig.

 

Eine weitere unserer Vereinbarungen besagt, dass am Dorffest, dem Fest der Felixdorfer Vereine, die politischen Parteien in den Hintergrund treten. An diesem Tag soll es hauptsächlich um unsere Vereine gehen, die mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit maßgeblich an der Einzigartigkeit unserer Dorfgemeinschaft mitwirken. Aus diesem Grund gibt es seit Anbeginn des Dorffests, im Gegensatz zum Adventmarkt, bei dem sehr wohl die politischen Parteien mitwirken, keine Stände der SPÖ, ÖVP, FPÖ oder anderer politischer Vereine. An diesem Tag wollen wir nicht durch ein Auftreten in Parteikleidung politische Werbung betreiben. An diesem Tag wollen wir nicht durch das Verteilen von Wahlgeschenken von unseren Vereinen ablenken. Leider droht diese Vereinbarung seit dem letzten Jahr zu bröckeln. Trotz massiver Kritik aus der Bevölkerung, dass ein Auftreten in Parteikleidung am Dorffest zu tiefst unangebracht ist und trotz meiner Mahnungen an die jeweilige Partei im Gemeinderat, hat sich die politische Werbung beim heurigen Dorffest zum Teil wiederholt. Abermals wurde mir der Unmut der Bevölkerung über diese Aktion zugetragen. Aus diesem Grund möchte ich hiermit alle politischen Kräfte öffentlich auffordern unser Dorffest aus Respekt vor den Felixdorfer Vereinen nicht zu politisieren. Es geht hier um etwas, das wichtiger ist als die politischen Kräfte in Felixdorf, es geht um unsere Dorfgemeinschaft.

 

Mein ganz besonderer Dank gilt daher besonders all jenen politischen Mandataren, die sich an diese Vereinbarung halten. Euer Handeln beweist, dass man auch über Parteigrenzen hinweg an gewissen Prinzipien  gemeinsam festhalten kann.

 

Ihr

 

Bürgermeister Walter Kahrer

 

 


Gemeinderatssitzung am 5. September 2018

Am Mittwoch 5. September fand eine Sitzung des Felixdorfer Gemeinderats statt, über deren Inhalt ich, Sie liebe Felixdorfer und Felixdorferinnen als Gemeinderat kurz informieren möchte.

 

Aufgrund der anstehenden Sanierungsarbeiten am Gemeindeamt, war es die vorerst letzte Sitzung im großen Sitzungssaal des Rathauses. Alle weiteren Sitzungen werden bis zum Abschluss der Sanierungsarbeiten im März 2019 im Kulturhaus stattfinden.

  • ·         Einläufe und Berichte

Bürgermeister Walter Kahrer informiert den Gemeinderat über alle Themen welche an den Bürgermeister und die Gemeindevertretung herangetragen wurden. Die wesentlichen Punkte möchte ich kurz zusammenfassen.

 

Zum Projekt Hochwasserschutz sind von der BH die gesammelten Stellungnahmen der Behörden zu den Planungsunterlagen eingelangt. Zusammenfassend wird die Durchführung des Hochwasserschutzprojekts als wasserrechtlich und wasserbautechnisch als bedenkenlos und sinnvoll erachtet. Somit kann das 2002 begonnen Projekt mit diesem Jahr rechtlich endlich einen Abschluss finden. Es gilt jetzt den Projektplan in die Tat umzusetzen. Dazu haben sich die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden bereits formlos zusammengefunden um den weiteren Fahrplan zu beraten. Bauprojekte die im Ortsgebiet der Marktgemeinde Felixdorf durchzuführen sind, wie z.B. eine Hochwasserschutzwand und eine neue Brücke über die Piesting, sind von der Marktgemeinde zu veranlassen und vorzufinanzieren. Nach Abschluss werden die Kosten über Förderungen rückerstattet. Die Übernahme der Kosten erfolgt zu 40% durch den Bund, 40% durch das Land und 20% durch die Gemeinde. Das heißt nach Abschluss des Projektes werden uns 80% der Kosten über Förderungen rückerstattet. Der Bürgermeister weist die Gemeinderäte darauf hin, dass aufgrund der komplexen Zusammenarbeit über die Ortsgrenzen hinweg, das Projekt sehr wohl noch einige Jahre in Anspruch nehmen wird und auch zukünftige Gemeinderäte sich damit auseinandersetzen werden müssen. Alleine die Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen hat von 2002-2018 gedauert. Als Gemeinde Felixdorf möchten wir jedoch unseren Verpflichtungen schnellstmöglich nachkommen und beginnen daher schon mit den Vorbereitungen zur Realisierung der Hochwasserschutzwand an der Piesting. Dazu wurden an der Mohrstraße im Bereich der Brücke Richtung Matzendorf nach einer Begehung mit der Fa. Handler Bau Rodungsarbeiten durchgeführt und die Errichtung der Hochwasserschutzwand im Wert von 250 000€ in Auftrag gegeben.

 

Das Programm Essen auf Räder wurde mit 4600€ vom Land NÖ gefördert.

 

Die Förderung zur Errichtung des neuen Kindergartens durch das Land Niederösterreich beträgt 157270€, welche über 15 Jahre lang an die Gemeinde ausbezahlt wird. Der Bürgermeister erklärt dem Gemeinderat, dass er über die geringe Höhe der Förderung überhaupt nicht erfreut ist. Die Errichtung des letzten Kindergartens mit gleichem Bauvolumen wurde vom Land Niederösterreich mit 500000€ gefördert. Aus diesem Grund hat der Bürgermeister bei einem Zusammentreffen mit Landesrätin Mag.a Christiane Teschl-Hofmeister in der Jansa Kaserne diesen Umstand angesprochen. Diese hat versprochen sich dieser Thematik anzunehmen. Leider wurde dem Bürgermeister mitgeteilt, dass Felixdorf keine zusätzlichen Fördermittel für den Bau des Kindergratens erhalten wird, weil Felixdorf keine strukturschwache Gemeinde sei.

 

Die Ferienbetreuung XUND ins LEBEN bedankt sich bei der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit bei der Durchführung der beiden Ferienbetreuungswochen in Felixdorf.

 

Bei der Verkehrsverhandlung mit der BH am 27. August wurde dem Antrag der Errichtung einer STOP Tafel von der Spinnereigasse in die Mohrstraße zur Regelung des Vorranges stattgegeben.

 

Der in der letzten Gemeinderatssitzung beschlossene Beratungsvertrag mit Herrn Stefan Fucir als Berater in Datenschutzfragen wurde unter Beilage aller notwendigen Befähigungen unterzeichnet.

 

Am 6. Oktober wird mittags ein Zivilschutzprobealarm stattfinden.

 

Die Verein Menschen Leben legt im Zuge ihrer Tätigkeit der Jugendarbeit07 einen Zwischenbericht für die Monate April bis Juni 2018 dem Gemeinderat vor. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass am 10.10.2018 anlässlich 5 Jahre Jugendarbeit in Felixdorf ein Tag der offenen Tür veranstaltet werden soll.

 

Das Volksbegehren zum bedingungslosen Grundeinkommen liegt ab 6.September auf der Gemeinde auf und kann dort unterzeichnet werden.

 

Das Volksbegehren der Ärztekammer Don’t Smoke kann ab 1. Oktober auf der Gemeinde unterzeichnet werden.

 

Die Wasser-Prüfungen der NUA vom 8. Mai und 25. Juni ergaben keine bedenklichen Werte in unserem Trinkwasser. An dieser Stelle möchte ich persönlich sagen, dass unser Wasser regelmäßig geprüft wird und wir ein ausgezeichnetes Trinkwasser in Felixdorf besitzen.

 

Der Bürgermeister weist daraufhin, dass alle durch Schädlinge befallenen Holzgewächse - auch auf Privatgrund - unbedingt entsorgt werden müssen. Vor allem Bäume deren Nadeln fallen gelassen wurden sind durch Schädlinge befallen und müssen entsorgt werden. Nur durch eine konsequente Durchführung kann dem Schädlingsbefall Einhalt geboten werden.

 

Aufgrund eines BH-Entschlusses sind alle brandgefährlichen Handlungen in den Waldgebieten bis 31. Oktober strengstens verboten. Der Bürgermeister ermahnt alle Gemeinderäte dies nach außen hin deutlich zu kommunizieren und zu berücksichtigen.

 

Das Dorffest war ein würdiges 20-jähriges Jubiläum. Jedoch wird von einigen Mandataren die grundsätzliche Übereinkunft, das Dorffest als Fest der Vereine zu akzeptieren und keine politische Werbung dort zu betreiben abermals ignoriert. Es gab zahlreiche Beschwerden diesbezüglich beim Bürgermeister.

  • ·         Prüfungsausschuss

Am 4. Juli fand eine Sitzung des Prüfungsausschusses statt. Die Kassa- und Belegsprüfung wurde für in Ordnung befunden. Der Prüfungsausschuss regt jedoch an, bei Rechnungen für Sanierungen von Wohnungen, die einen Pauschalbetrag aufweisen, eine Leistungsübersicht mitanzuführen. Außerdem soll eine vollständige und aktuelle Liste vom Gemeindeinventar erstellt werden.

  • ·         Verleihung von Ehrenzeichen

Nach 12 Jahren als Kommandant Stv. der Freiwilligen Feuerwehr Felixdorf stellt Herr Johann Hauba aus persönlichen Gründen seine Funktion zur Verfügung. Aufgrund seiner jahrelangen Tätigkeit im Dienste der Sicherheit der Marktgemeinde Felixdorf soll Herrn Johann Hauba das Goldene Ehrenzeichen der Marktgemeinde Felixdorf verliehen werden. Der Vorschlag wird einstimmig angenommen.

  • ·         Grundverkäufe/ankäufe

Das ehemalige Trafogrundstück an der Waldzeile(gleich neben dem aktuellen Trafo) wird von den Wiener Netzen  um den symbolischen Wert von 1€ an die Marktgemeinde Felixdorf zurückverkauft.

 

Im Zuge des Hochwasserschutzprojektes wurde erkannt, dass ein Grundstück von 150m2 zwischen Parkgasse und den Grundstücken der Fam. Gruber sich im Eigentum der Gemeinde Matzendorf/Hölles befindet. Diese soll an die Marktgemeinde Felixdorf abgetreten werden.

 

Im Zuge des Verkaufs des Areals der Linz Textil an das Friedenswerk zur Errichtung von Wohneinheiten, wurde von der Marktgemeinde Felixdorf ein Areal von 2521m2 an der Stampfgasse erworben. Für dieses Grundstück liegt der Gemeinde ein Angebot der Arthur Group in Höhe von 126€/m2 vor und soll daher für 286 146€ verkauft werden.

  • ·         Subventionen

Der Kameradschaftsbund wird in der Höhe von 70€ durch die Gemeinde subventioniert. Und der 1.TC Felixdorf erhält zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs eine Subvention in der Höhe von 1350€. Beide Subventionen sind im Budget vorgesehen.

 

Das waren im Wesentlichen die Themen der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 5. September 2018.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Gemeinderat Andreas Jagschitz

 

 

 


Gemeinderatssitzung am 13. Juni 2018

Am 13.06.2018 fand eine Gemeinderatssitzung statt, über die ich Sie, liebe Felixdorfer und Felixdorferinnen, als Bürgermeister kurz informieren möchte.

 

Tagesordnungspunkt Berichte:

 

Der Pächter des Badgasthauses hat aus persönlichen Gründen die Auflösung des Pachtvertrages beantragt. Aufgrund der Kündigungsfristen endet das Pachtverhältnis somit mit 31.10.2018. Der Gemeinderat wurde von mir in der Sitzung dahingehend informiert, dass mit Ende der Sommersaison ein neuer Pächter zur Betreibung des Badgasthauses gesucht wird. 

 

Aufgrund einer Unfallhäufung an der Kreuzung Hauptstraße/Fabrikgasse kam es zu einer Verkehrsverhandlung mit dem Verkehrsamt, dessen Ergebnis - zur Verbesserung der Sicht an der Kreuzung - eine Verrückung der Ortstafel um 6 Meter Richtung Sollenau plus einer Verkleinerung der Ortstafel ohne Rahmenkonstruktion ergab. Die vorgeschlagenen Maßnahmen werden umgehend umgesetzt und ich hoffe, dass dadurch zukünftige Unfälle verhindert werden können.   

  • Die Errichtung der Klärschlammtrocknungsanlage erfolgte 2005-2006 als vom Land Niederösterreich gefördertes Projekt. Dafür wurden Fördergelder vom Land ausbezahlt. Die Anlage wurde keinesfalls illegal errichtet. Auch war ich persönlich zu diesem Zeitpunkt noch nicht Bürgermeister.  
  • Zum damaligen Zeitpunkt war der Status, dass nach dem Wasserrecht die Klärschlammtrocknungsanlage ohne weitere Genehmigung rechtens in Betrieb gehen darf. Seit 2010 ist die Anlage daher in Betrieb.
  •  2016 hat sich ein Anrainer aufgrund von Geruchsbelästigung bei den Behörden beschwert. Seitdem rätseln die Behörden nach welchem Recht die Anlage zu bewerten sei, nach dem Abfallrecht oder dem Wasserrecht.
  • Nachdem auch das Land Niederösterreich zu der Rechtslage keine Aussage treffen konnte, wurde die Thematik zur Feststellung an das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus übergeben, welches im April 2018 entschieden hat, dass das beim Betrieb der Anlage das Wasserrecht maßgeblich ist. Die dementsprechenden wasserrechtlichen Auflagen werden so schnell wie möglich umgesetzt, damit die Anlage als bald als möglich wieder in Betrieb gehen darf.
  • Aufgrund der Rechtsunsicherheit wurde die Anlage 2016 außer Betrieb gestellt. Die dabei entstehenden Mehrkosten halten sich in Grenzen und sind durch das Budget des Abwasserverbands gedeckt. Außerdem besitzt Felixdorf (als eine von 8 Gemeinden) am Abwasserverband lediglich einen Anteil von 16,99%, somit würden sich, sollten wirklich Mehrkosten anfallen, diese für unsere Gemeinde auch in Grenzen halten. Deshalb ist es mir wichtig hier festzuhalten:

              „ES WERDEN KEINE KANALGEBÜHREN ERHÖHT!“

  • Diese Maßnahme ist in der aktuellen finanziellen Situation nicht notwendig und jegliche andere Darstellung dient nur zur Panikmache.
  • Ich als Bürgermeister der Marktgemeinde Felixdorf schweige keinesfalls. Ich sage immer was Sache ist und wenn aufgrund von Rechtsunsicherheit selbst die Behörden nicht wissen, wie die Rechtslage aussieht, dann sage ich lieber gar nichts, als irgendwelche falschen Vermutungen und Behauptungen.

Tagesordnungspunkt Ermächtigung zur Entgegennahme von Anträgen auf Reisedokumente

 

Es besteht die Möglichkeit zur Entgegennahme von Anträgen auf Reisedokumenten am Gemeindeamt. Zur Durchführung dieser Tätigkeit bedarf es zahlreicher organisatorischer, technischer und personeller Voraussetzungen, die, aufgrund der Nähe Felixdorfs zur Bezirkshauptmannschaft, in keiner Relation zum Aufwand stehen. Aus diesem Grund habe ich den Gemeinderat gebeten, vorerst vor dieser Möglichkeit Abstand zu nehmen. Sollte sich die Nachfrage bezüglich dieser Dienstleistung steigern, werden wir darüber erneut beraten.

 

Tagesordnungspunkt Werkvertrag Datenschutz

 

Die neue Datenschutzverordnung betrifft vor allem auch die Gemeindeverwaltung. Neben der Schulung und Ernennung einer Amtsmitarbeiterin zur Datenschutzbeauftragten, haben wir uns dazu entschlossen, als Unterstützung unserer Mitarbeiterin, mit Herrn Stefan Fucir einen Werkvertrag zur Erfassung der IST-Situation, Ausarbeitung eines Verarbeitungsverzeichnisses sowie zur Betreuung bei der Verarbeitung und Sicherung von Daten, abzuschließen. Herr Stefan Fucir ist Datenschutzbeauftragter der Gemeinde Theresienfeld und hat aufgrund seiner Ausbildung in der Dienstleistungs-, Datenverarbeitung- und Informationstechnik die notwendigen Kenntnisse um uns bei Bedarf fachgerecht zu unterstützen.

 

Tagesordnungspunkt Subventionen

 

Die Aktion „Schenke einem Kind einen Sonnentag“ wird von uns wie im Budget vorgesehen mit 90 € subventioniert.

 

Tagesordnungspunkt Auftragsvergabe Gemeindeamt

 

Zur Sanierung des Gemeindeamtes bedarf es der Fertigung von 3 maßgeschneiderten Füllungstüren. Vor Jahren wurden diese Türen durch die Firma Halbwachs gefertigt. Aufgrund der guten Qualität der Arbeit, hat der Gemeinderat auf meine Initiative beschlossen, die Fertigung der Tür abermals an die Firma Halbwachs zu vergeben. Bei Auftragsvergaben ist es mir besonders wichtig auf folgendes zu achten:

 

„Fahr nicht fort, kauf im Ort.“

 

Das waren im Wesentlichen die Themen, die am 13.06.2018 öffentlich im Gemeinderat behandelt wurden.

 

Ihr Bürgermeister

 

 

Walter Kahrer